Mittwoch, 11. Mai 2011

Betonschüssel und mehr

Es ist ein Material, zu dem ich zuerst einmal etwas leer schlucken musste. Beton? Und gibts da nicht schon zu viel davon? Beat hat mich schon lange überzeugt, ja und natürlich auch Calatrava, Herzog und de Meuron und Iacobacci. Die Schüssel, an und für sich ein schlichtes Kunstwerk, wurde aus einer ganz bestimmten Absicht heraus zum Träger für ein Mosaik aus vielerlei Zutaten.
Sie ist das Geburtstagsgeschenk für Cristin, die uns zu ihrem 50.igsten in den Skulpturenpark von Bruno Weber eingeladen hat. Passt doch?


Auf das Füllen der Fugen folgte das sanfte Herauswaschen  der Mosaiksteine. Die Versteinerung vom Randen wirkt ganz neu.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Ich bin zurück

Eine Sammlung von griechischen Osterkerzen, es gibt sie auch mit Superman, Spielzeugpanzern und Kreuz

Kalo pasca dann!  Vorbereitet wird dieser Spiess mit viel Freude. Das Wickeln der sauberen Därme um die Innereien fordert Fingerspitzengefühl.



Ich weiss nicht wie und warum aber ich habe es von Anfang an das schönste Haus von Koufonisi gefunden

Die Kutteln sind schon ob, da wird fröhlich geschlachtet, gerüstet und gekocht, es muss für alle reichen. Das Feuermachen besorgten die Inselschönlinge mit viel Elan

Weiss ist auch in Griechenland Trend. Die Schmetterlingstassen stammen aus Lefkes in Paros

Diese Vitrine habe ich vor Jahren schon in einer anderen Farbkombination fotografiert
... und habe in Griechenland nicht selber gewerkelt, sondern mich darüber gefreut, was andere Menschen "fat cun plaschair" haben. Es war eine Zeit voller Inspiration und viel Wind.

Donnerstag, 21. April 2011

Bella paschqua kalo pasca schöne Ostern

Beat hat nicht etwa einen Bilderrahmen gegossen sondern eine Gürtelschnalle soll das werden. Der Goldglanz kommt von selbst legierter Bronze.

Allein war ich in Sent nur einen Abend, dann ist dieses kleine Tussimaitli zu mir gekommen. Das Zwergenbaby hat mir Lust auf mehr gemacht.

Und plötzlich warens drei Grazien. Im Zug von Landquart nach Schaffhausen habe ich mich sehr gerne beschäftigt, ich vergass fast auszusteigen.

Dabei gehe ich morgen, ich freu mich so.

Meine liebe Mutter hat wiederum eine wunderbare Decke gestrickt. Sie wohnt in der Dmura d'Attempats, was viel schöner klingt als Altersheim aber genau dasselbe ist. Lichtblicke sind für sie ihre Strickaufträge. Ich freue mich sehr über ihre Werke. Jedes Enkelkind hat schon eine Decke erhalten.

Samstag, 16. April 2011

Das Zwergenbaby

Erstaunliches im Zwergenland, Niemand weiss es genau aber ein Baby war plötzlich da.

Und halten will es jeder, ist ja logisch, das machen die Menschen ja auch.

Es ist übrigens ein kleines Zwergenmädchen, und meine liebe Freundin hat es zu ihrem Geburtstag bekommen

Samstag, 9. April 2011

Mimi und Brumm

Ich filze - zu meiner Freude und um jemandem Freude zu bereiten, Mimi und Brumm, oder Ernest e Celestina, wie sie in meiner Muttersprache heissen, begleiten mich durch dieses Schuljahr zusammen mit meinen Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Es sind die ersten Figuren, die ich als Menschentiere oder Tiermenschen gestaltet habe. Pingu oder Simon, die Puppe von Mimi, fehlt noch auf dem Bild. Ich vermische dazu eigentlich zwei Grundtechniken, die ich mir in Kursen angeeignet habe.

Ich wage den Schritt

Wer sind sie, diese anregenden Blogschöpferinnen? Sind sie alle auch ein bisschen selbstverliebt und zeigen gerne ihre Sachen herum? Oder bin nur ich so glücklich, wenn ich etwas teilen kann, eine Freude, eine Idee? Und -  darf man das? Ich wage den Schritt, ich stehe dazu: Unser Alltag ruft förmlich danach, ihn ins geeignete Licht zu rücken, damit wir ihn gut ertragen können. Ja und ein bisschen Schönmalerei darfs doch auch sein. Und wer nicht will, der muss ja nicht. In diesem Sinne freue ich mich, vielleicht guckt ja jemand.